Wohlfühlen in ...

Sie sind hier:  Startseite > Geschichte > Johann Ittenbach

Johann Ittenbach

viele Jahre Ortsvorsteher und Vorsitzender des Ortsausschuss Ramershoven.

Niemand anders vertrat so aufopfernd die Interessen unserer kleinen Ortschaft.

Johann Ittenbach ist Herausgeber und Autor von zwei Büchern über/von Ramershoven. 

 

Johann Ittenbach verstarb am 04.12.2010

 

 


    

Das Buch über die Ramershovener Ortsgeschichte verdankt seine Entstehung einem großen Zufall. Beim Aufräumen des Kellers der ehemaligen Pastorat fiel dem Schreiber eine Kladde vor die Füße mit der zuerst nichts anzufangen war. Beim genaueren Betrachten konnte mit Mühe die Bezeichnung „ Geschichten und Geschichtliches aus Ramershoven „ entziffert werden. Da alle alten Akten und Unterlagen in den nächsten Tagen zum Archiv des Erzbistums Köln verlagert wurden, wurden auf die Schnelle vom Verfasser Fotokopien hergestellt und aufbewahrt. Hier lagen  diese Kopien, für den Verfasser leider nicht lesbar einige Jahre im Büro bis von seiner Ehefrau die Anregung kam einen Versuch zu starten, diese Unterlagen in eine leserliche Schrift übersetzen zu lassen. Nach einigen Versuchen bei älteren Dorfbewohnern erklärte sich die Küsterin Frau Maria Heubes bereit diese Aufzeichnung zu übersetzen und für den Buchverfasser lesbar zu gestalten. Frau Heubes gebührt ein besonderer Dank für die mühevolle Arbeit, die sich über viele Monate hinwegzog. Durch die nun Lesbare Informationen wurde versucht weiteres Informationsmaterial bei Mitbürgern  sowie aus dem Stadtarchiv Rheinbach zu erhalten.

Da dies hervorragend gelang konnte ein Buch mit ca. 400 Seiten erstellt werden. Das Buch berichtet über alle dörflichen Gegebenheiten aus Ansicht der verschiedenen Pfarrer, Vereine, Vereinsfeste, Kriege usw. Außer den Aufzeichnungen der Pfarrer wird auch eigenes, gesammeltes Material, Bilder und Zeitungsausschnitte über verschiedene Ereignisse verwendet.

Das Buch endet mit der Gründung des Rheinbacher Pfarrverbandes in der hiesigen Pfarrkirche und den Feierlichkeiten in der Ramershovener Mehrzweckhalle.

Zum Abschluss wird aber auch nicht versäumt das neue Zeitalter des Internets zu erwähnen denn ab dem Jahre 1999 hat Ramershoven eine eigene Internetseite „ ramershoven.de „ denn dank Dieter Krakor wurde es möglich gemacht diese Informationsquelle zu nutzen.

 Nach ca. 1 Jahr Übersetzungs- und Schreibarbeit entstand die erste Ausgabe die an Freunde und Bekannte verschenkt wurde. Auf Grund des großen Interesses erfolgte im Jahre 2003 eine größere Auflage, die zum Selbstkostenpreis ausgegeben wurde.

Alle vorhandenen Bücher sind seit langer Zeit ausverkauft


Das Buch über die Ramershovener Schulgeschichte ist einer Idee von Herrn Pertz vom Stadtarchiv Rheinbach zu verdanken, der aufgrund der Ortsgeschichte dem Verfasser den Vorschlag machte, ebenso die Aufzeichnungen der ehemaligen Lehrschaft über die Ramershovener Schule lesbar zu gestalten.

 

 

Gesagt, getan !

 

Frau Heubes erklärte sich wiederum spontan bereit die für den Verfasser unlesbaren, alten deutschen Schriften, zu übersetzen, was auch in langwieriger Arbeit hervorragend gelungen ist.

Es wurde ebenfalls wieder versucht alte Schulbilder aufzutreiben, was auch wieder vom Erfolg gesegnet war. Die Ausgabe I/2002 berichtet auf ca. 500 Seiten von den Tagebuchaufzeichnungen der Ramershovener Lehrerschaft ab dem Jahre 1855.

Das besonders Interessante an den Aufzeichnungen, Notizen, Fotos und Zeitungsausschnitten ist, dass nicht nur Ramershovener Schuldaten erfasst wurden sondern auch besondere Gegebenheiten wie Berichte über Kaiser Wilhelm und seine Familie und die damit verbundenen Feierlichkeiten  in der Schule. Erwähnt werden ebenfalls die Entstehung der Weltkriege und das damit verbundene Elend, von dem auch Ramershoven nicht verschont bleib.

Im Jahre 1970 wurde auf Beschluss des Rates der Stadt Rheinbach die Schule aufgelöst und alle Kinder müssen seit dieser Zeit die Schule im Nachbarort Flerzheim aufsuchen.

Die Zeit ab dem Jahre 1970 bis zur Buchentstehung wird mit Eigenen, die Schule betreffenden Informationen aufgefüllt. Hier sind u.a. die Nutzung als Kindergarten, div. Klassentreffen, aber auch die Belegung im Jahre 1990 mit Asylanten festgehalten und dokumentiert. Das Buch endet mit der Rückgabe der Räumlichkeiten an die Dorfbevölkerung im Jahre 1998 und die zukünftige Nutzung und Vermietung durch den neu gegründeten Ortsausschuss.

 

Powered by CMSimple| Template: ge-webdesign.de| html| css| Login