Wohlfühlen in ...

Sie sind hier:  Startseite > Geschichte

Geschichte

 

Zum ersten Mal erwähnt wird Ramershoven im Jahre 1095. Der Name leitet sich wohl von dem altdeutschen Vornamen Rambrecht ab, aus dem dann Rambrechtsau, Ramersowa und schließlich der heutige Namen Ramershoven entstand. Wahrscheinlich war Ramershoven zunächst Königsgut. Denn 1050 gehörte das Dorf dem Kloster Lorsch, das von den Karolingern häufig mit reichen Schenkungen bedacht wurde. Zusammen mit anderen Orten der näheren Umgebung bildete Ramershoven einen Dingstuhl im Jülicher Amt Neuenahr.

Der Schmidtheimer Hof an der Ecke Flerzheimer / Schmidtheimer Straße war wahrscheinlich der Herrenhof des Ortes. Die Lage der Kirche läßt vermuten, daß sich die Burgkapelle später zur Pfarrkirche St. Basilides entwickelte. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kam der Burghof im 16. Jahrhundert an die Familie Beissel von Gymnich zu Schmidtheim, die bis ca. 1784 den Hof besaß.

Zur Ortschaft Ramershoven gehört der erstmals im Jahre 893 erwähnte Ort Peppenhoven mit Burg. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom fränkischen König Pipin ab. Das Herrenhaus der Burg Peppenhoven wurde 1697 als fünfachsiger Backsteinbau errichtet und ist seit 1826 im Besitz der Familie von Böselager. Größere Höfe in Peppenhoven waren der Pickenhof und der Muttergottes- bzw. Jesuitenhof.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts bildet Ramershoven mit Peppenhoven eine eigene Gemeinde im Amt Rheinbach. 1816 lebten in Ramershoven und Peppenhoven 226 Menschen, 1905 waren es 317, 1946 waren es 371 und heute besteht Ramershoven incl. Wohnplatz Peppenhoven aus ca. 500 Einwohner.

Da das in Ramershoven bestehende Schulgebäude (jetzt Wohngebäude Ecke Flerzheimer / Eichenstraße) den Anforderungen nicht mehr genügte, wurde  im Jahre 1955 der Grundstein für ein neues Schulgebäude auf der Peppenhovener Straße gelegt. Im Oktober 1957 findet der Festakt zur Einweihung der neuen Ramershovener Schule statt und wird in verschiedenen Berichten mit der modernsten einklassigen Schule des Kreises zitiert.

Am 22. Juni 1970 wird dann die Schulleitung von der Stadt Rheinbach darüber informiert, daß der Schulbetrieb mit Beginn des neuen Schuljahres 1970 / 1971 eingestellt werden muß und die Grundschüler die Schule in Flerzheim besuchen müssen. Von da an wird es still um das Schulgebäude bis 1980 nach Verhandlungen mit der Stadt Rheinbach der Entschluß gefaßt wird die Gebäude zu ändern und um eine Mehrzweckhalle zu erweitern.

Nach Fertigstellung konnte diese ab dem Jahre 1982 von den Ortsvereinen genutzt werden. Anfang 1990 wurden die Ortsvereine dann informiert, daß die Mehrzweckhalle vorübergehend für Asylbewerber genutzt werden müßte und nicht mehr zur Verfügung stände. Das daraus 8 lange Jahre werden würden, die das Vereins- und Dorfleben fast zum erlegen gebracht hätten konnte keiner ahnen. Nach vielen Interventionen der Vereinsführungen sowie der Dorfbevölkerung konnte endlich im März 1998 die renovierte Mehrzweckhalle wieder den Ortsvereinen, sowie der Bevölkerung seitens der Stadt Rheinbach zur Verfügung gestellt werden. Dies hatte eine sehr positive Wirkung auf das Vereinsleben, so daß sich zwischenzeitlich zwei neue Vereine gegründet haben und die Räumlichkeiten nunmehr intensiv genutzt werden.

Ab dem 01. Januar 1999 hat nach Verhandlungen mit der Stadt Rheinbach der neugegründete Ortsausschuss (OAS) nunmehr die Verwaltung der Mehrzweckhalle übernommen und diese kann von Jedermann auch für private Feste und Feiern angemietet werden.

aufgeschrieben, zusammengestellt und freundlicherweise überlassen von Johann Ittenbach, ehem. Vorsitzender des OAS

Aktuell

 

Der Tischtennisverein lädt zum Vatertagsfest am 25.5.17 auf dem Sportplatz ein!

 

Frühjahrsputz am 25. März
ab 10.00 Uhr


Entfernung der Kiefer / Neuplanzung einer Säuleneiche


Reinigung des Friedhof

 

 

 

 

 

Powered by CMSimple| Template: ge-webdesign.de| html| css| Login